FAQ
       

In unserem Studio wird Euer Piercing von einem Piercer mit jahrelanger Erfahrung gestochen. Die Anforderungen gemäß §2 der Sächsischen Hygieneverordnung werden bei uns strengstens beachtet und eingehalten.

Vor dem ersten Besuch in einem Piercingstudio gehen Euch vielleicht einige Fragen durch den Kopf. Von Freunden oder Bekannten habt Ihr unter Umständen schon einiges zum Thema gehört, wisst aber nicht so recht, was wahr ist und was nicht. Hier findet Ihr einige der meistgestellten Fragen rund ums Thema und natürlich auch die Antworten.

 

1. Wie funktioniert das eigentliche Piercing?

Als allererstes werden bei uns alle Instrumente, die zum piercen benötigt werden, sterilisiert.
Dazu verwenden wir einen Autoklaven, der bei 134°C und 2,2 bar Druck infektiöse Bakterien und Viren abtötet. Die Körperstelle, an der das Piercing sitzen soll, wird mit einem Hautdesinfektionsmittel gereingt und der Einstich sowie der Ausstich markiert. Mit einer Klemme wird der so markierte Bereich in der richtigen Position gehalten. Nach dem Fixieren der Piercingstelle wird das Gewebe durchstochen und ohne weitere Verzögerung der Schmuck eingeführt. Als letztes wird, soweit die betreffende Körperstelle dies zulässt, die frisch gepiercte Stelle mit einer sterilen Kompresse abgedeckt.
Der eigentliche Piercingvorgang dauert nicht einmal 2 Minuten.

 

2. Ist piercen schmerzhaft?

Das ist relativ. Was der Eine als Schmerz empfindet, kann für den Anderen nur ein kleiner Pieks sein. Prinzipiell ist Dein Schmerzempfinden von verschiedenen Faktoren abhängig:

Die zu piercende Körperstelle hat großen Einfluß auf den Schmerz - ein Rookoder Daith ist wesentlich schmerzintensiver als z.B. ein Lobe-Piercing. Ein weiterer entscheidender Faktor ist Deine persönliche Schmerzschwelle. Dazu kommen noch andere Faktoren, wie z.B. Dein persönliches Befinden.

 

3. Warum ist ein Piercing so teuer?

Wir sind der Meinung, daß unsere Piercing den Preis rechtfertigen. Zum piercen benötigt man ja nicht nur mal schnell ein Nadel und irgendeinen billigen Schmuck. Im Preis sind auch das sterile Umfeld, die Einwenadeln, die Einweghandschuhe und Instrumente, hochwertiger Markenschmuck, natürlich auch der Piercer selbst enthalten und nicht zu vergessen - auch der Vermieter will jeden Monat pünktlich sein Geld.

 

4. Warum werde ich nicht gepierced?

Wir nehmen uns das Recht heraus, Dir ein Piercing zu verweigern wenn

  • Du Dich in medikamentöser Behandlung befindest oder allergische Reaktionen auf Metalle, Medikamente oder auch Antibiotika bekannt sind
  • Du unter dem Einfluß von Alkohol, Medikamenten und/oder Drogen stehst
  • Du unter 14 Jahre alt bist
  • Du unter 18 Jahren alt bist und ohne Erziehungsberechtigten mit gültigem Ausweis erscheinst oder Deine Einverständniserklärung nicht unterschreibst
  • Du ein Piercing wünschst, das an einer nicht für Piercings geeigneten Stelle gestochen werden soll. Diese Entscheidung liegt allein im Ermessen des Piercers - Diskussionen sind zwecklos.

 

5. Wieso muß ich eine Einverständniserklärung unterschreiben?

Mit dieser Erklärung gibt Du uns schriftlich die Erlaubnis, an Dir eine Körperverletzung durchzuführen. Du erklärst, daß Du über die Gefahren und Risiken aufgeklärt wurdest, daß Du eine freie Entscheidung nach ausführlicher Beratung getroffen und die Hinweise zur Pflege Deines Piercings erhalten hast.
Diese Erklärung ist unsere Absicherung dafür, daß bei eventuellen Komplikationen keine finanziellen oder sonstigen Ansprüche gegen uns gestellt werden können. Wir können schließlich nicht überwachen, daß Du die Pflege Deines Piercings so durchführst, wie es für eine komplikationsfreie Abheilung nötig wäre.

 

6. Brauche ich einen Termin?

Im Normalfall nicht. Da alle Gerätschaften vorsterilisiert sind, kannst Du während unserer Öffnungszeiten vorbeikommen, wann Du möchtest.
 

7. Welchen Schmuck darf ich verwenden?

Für den Ersteinsatz verwenden wir Graded 23 Titanschmuck oder PTFE. Wenn Du Deinen eigenen Schmuck mitbringst, setzt unser Piercer diesen auch ein, wenn er ihn für geeignet hält. Allerdings musst Du zum einen mit längeren Wartezeiten rechnen, da Dein Schmuck dann noch sterilisiert werden muß, un zum anderen kann es natürlich sein, daß der Piercer Deinen Schmuckvorschlag (als Ersteinsatz) ablehnt.
Nach der vollständigen Abheilung kannst Du tragen, was Du willst, aber achte auch hier auf das richtige Material.

 

8. Mein Piercing hat sich entzündet. Was nun?

Bei genauer Einhaltung unserer Pflegehinweise ist eine Entzündung fast ausgeschlossen. Wenn Du trotzdem feststellst, daß das Piercing eitert, nicht abschwillt oder nicht verheilt, entferne keinesfalls den Schmuck! Wenn Du den Schmuck entfernst, kann sich der Stichkanal schließen und die Entzündung kapselt sich ein. Das kann dann beim Chirurgen enden.

Komm während der Öffnungszeiten zu uns ins Studio, wir stehen für jede Hilfe bereit. Außerhalb der Öffnungszeiten sind wir auch telefonisch erreichbar. nach Schilderung muss dann entschieden werden, welche Schritte einzuleiten sind. Bitte wende Dich immer zuerst an uns. Versuche nicht, die Entzündung "auszusitzen", das geht in den meisten Fällen schief.

       
 

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